Für gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit

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Mein Arbeitsfeld - Der Deutsche Gewerkschaftsbund

Von Günter Zellner

Töging. Mein soziales Engagement und mein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn waren Gründe dafür, mich schon zu Beginn meiner Beurfsausbildung der Gewerkschaft anzuschließen. Im Jahr 1992 bot mir der damalige bayerische DGB-Landesvorsitzende Fritz Schösser an, hauptamtlich in die Jugendarbeit bei Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) einzusteigen. Seit dieser Zeit bin ich dort in verschiedenen Bereichen und Führungsfunktionen tätig.

Die Themen gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit beschäftigen mich schon als DGB-Jugendsekretär. 1992 gab es, heute unvorstellbar, nicht für jeden ausbildungsfähigen Schulabgänger eine Ausbildungsplatz. Oft mussten Jugendliche mehrere Warteschleifen drehen, bis sie eine Ausbildung beginnen konnten. Die Forderung der DGB-Jugend, über den damaligen Bedarf auszubilden, da in mehreren Jahren Fachkräfte fehlen würden, stieß in weiten Bereichen auf „taube Ohren“. Es hilft leider nicht, dass wir recht behalten sollten. Heute ist der Fachkräftemangel eine zentrale Herausforderung, die es zu lösen gilt.

Im Jahr 1997 entschied ich mich, eine Bewerbung auf die frei gewordene Stelle des DGB-Kreisvorsitzendern für den Bereich Altötting-Mühldorf zu starten. Die örtlichen Gewerkschaftsdelegierten wählten mich, obwohl ich damals aus einem anderen Teil Oberbayerns kam, zu ihrem Vorsitzenden. Ich wurde damit Nachfolger des Neuöttingers Siegfried Richter, der lang Jahre in dieser Funktion tätig war. Übrigens hatte diese Position vorher auch der Altlandrat des Landkreises Altötting, Seban Dönhuber, inne. Mit der Wahl verlegte ich auch meinen Wohnort in den Landkreis Altötting.

Vier Jahre Später wurde ich zum Regionsvorsitzenden der damaligen DGB Region Südost-Oberbayern gewählt, ein Amt, dass ich 13 Jahre lang bekleiden durfte.

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